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Zitat von dragon
Vor dem Gefühl an sich. Auch wenn es blöd klingen mag, halte ich meine Gefühle manchmal für falsch und ohne Sinn. Ich habe Angst mich zu sehr abhängig zu machen. Ich habe Angst die Kontrolle zu verlieren. Ich kann meine Gefühle schwer deuten.
Vergiss die Kontrolle. Das was sich dir darbietet ist die Freiheit. Warum willst du alles kontrollieren? Lass einfach los und es fließen. Tu das, worauf du Lust hast. Es ist egal, ob es "richtig" oder "falsch" ist. Wenn es dir gut tut, dann tu es. DAS ist wahre Freiheit. Keine Grenzen. Einfach leben.
Der nette Herr, der mein Avatarbild darstellt nennt das ganze liebevoll "Nullpunkt". Schau dir "Fight Club" mal an. Ich bin mir sicher, dass er dir helfen könnte.
Kannst du mit meinem Denkansatz was anfangen? Lass es mich wissen. :-)
Emotion
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Beantwortet die Tatsache, dass es ONS tatsächlich irgendwie irgendwo gibt nicht dieses minder lustige Theoriegeplänkel?
Praktischer: Jede Frau ist gleichzeitig unschuldiges Mädchen und Hure, die Dosierung variiert je nach Frau und Typ den sie trifft. Wenn du die sexuelle Seite von ihr ansprichst, und dazu kommunizierst, dass du diskret bist und keine Vorurteile ggü versauten Mädels hast, triffst du versaute Mädels. Wenn nicht, dann nicht.
Ist jetzt nicht so die bahnbrechende Erkenntnis, finde ich, wenn ich einen Kühlschrank suche frage ich ja auch nicht nach Rasenmähern und ärger mich dann hinterher, nur weil ich denke, Kühlschränke sind aus und Rasenmäher gibts noch.
Nuttige cheers,
Henry
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Zitat von HenryDicks
Jede Frau ist gleichzeitig unschuldiges Mädchen und Hure, die Dosierung variiert je nach Frau und Typ den sie trifft.
Die Situation ist auch noch entscheidend. Gerade bei meiner Freundin merke ich, dass sie manchmal harten, wilden und "groben" Sex braucht und in anderen Situationen sehr liebevollen, hingebungsvollen und zärtlichen Sex mit viel Kuscheln und Streicheln. :-)
Das noch als kleine Ergänzung. Ansonsten hat Henry Dicks es auf den Punkt gebracht!
Emotion
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Der eigene Verstand hält einige Gefühle für falsch und sinnlos.
Liebe ist überall gegenwärtig, die wenigsten nehmen sie jedoch wahr und an.
Wodurch machst du dich abhängig?
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Wenn ich auch diesen vermeintlich negativen Gefühlen ihren Raum lasse, sie einfach da sein lasse wo sie grad sind, sie annehme und akzeptiere, dann zeigen sie mir einen Weg.
Zeigen mir Dinge und Wahrheiten, die ich nicht gesehen hätte, wenn ich sie mit meinem Verstand zugekleistert und nach hinten geschoben hätte. (Miri)
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Freiheit ... jo. Ich lese gerade "Der Weg des wahren Mannes" zum zweiten mal. Diesmal verstehe ich viele Dinge mehr als vor 2 Jahren. Ich glaube ich weiß gerade nicht so recht wer ich bin und wer ist sein will. Ich versuche gerade ganz viele Anregungen zu holen. Ich werde vieleicht mal mit meinem Doc darüber sprechen.
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Zitat von dragon
Freiheit ... jo. Ich lese gerade "Der Weg des wahren Mannes" zum zweiten mal. Diesmal verstehe ich viele Dinge mehr als vor 2 Jahren. Ich glaube ich weiß gerade nicht so recht wer ich bin und wer ist sein will. Ich versuche gerade ganz viele Anregungen zu holen. Ich werde vieleicht mal mit meinem Doc darüber sprechen.
Fight Club hab ich gesehen. Toller Film!
Wenn ich dir an dieser Stelle einen Ratschlag geben darf: Denk gar nicht darüber nach, wer du bist und wer du sein willst. Du wirst dich nur im Kreis drehen und dich selbst deprimieren.
Du bist. Lebe im Moment und mach dir keine Gedanken darüber, wer du bist, wie du bist etc. Setze dir keine Grenzen. Mit deinen Gedanken baust du dir nur ein Alternativego auf und entfernst dich immer weiter von deinem wahren Selbst. Das, was sich da Gedanken macht und dich beobachtet, dich in Rollen sieht (Die Rollen, die du gerade suchst), DAS ist dein Ich. Lerne es zu lieben. :-) Es ist allgegenwärtig.
Etwas verwirrend, ich weiß. Aber ich hoffe es hilft dir dennoch. :-)
Grüße
Emotion
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Vielen Dank für die Anregungen. Ich bin gerade irgendwie total verwirrt. So richtig weiß ich nicht was ich machen soll.
Was bin ich, wenn nicht meine Ziele, Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Träume usw?
Und wenn ich nicht darüber nachdenken soll, was ich bin und wer ich sein will, lebe ich dann nicht in Mittelmäßigkeit? Wäre ich dann nicht total einsam?
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Ich habe gerade das Gefühl, als würde deine alte Welt, die es so über die letzten Monate geschafft hat, endgültig zusammenbrechen.
Du stehst jetzt mitten im Umbruch, hast den Halt deiner alten Welt verloren und begibst dich in eine Neue.
Natürlich darfst du darüber nachdenken wer du bist und was du sein möchtest.
Schreibe dir Ziele und Träume auf und überlege dir was du in der nahen Zukunft erreichen möchtest. Was du erreichen möchtest nur für dich! Nicht für eine Frau oder einen Freund. Wie stellst du dir dein Leben in einigen Monaten und Jahren vor?
Du bist was du im äußeren tust und umsetzt, nicht was du im inneren "nur gerne hättest".
Viele Menschen träumen, du musst aufstehen und dafür arbeiten.
Arbeite daran, beginne dafür zu arbeiten das deine Träume und Ziele Wirklichkeit werden. Wenn du hinfällst, steh wieder auf und arbeite weiter. Wenn sich ein Ziel ändert, dann nimm es hin und arbeite auf das neue hin. Deine Welt wird sich in den nächsten Monaten neu entwickeln.
Ich leben inzwischen auch mein Leben nach DavidX 2 Regeln. Mir ist egal was all die anderen von mir denken und ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Das heißt nicht das ich anderen nicht helfe oder auf ihre Meinung komplett Pfeife! Nur ich bin bereit für meine Ziele zu kämpfen.
Und während du für deine Träume arbeitest, lebe dein Leben. Genieße die schönen Momente und fühle dich wohl. Schaue immer wieder mit Stolz auf das vergangene zurück und fange an Spass am Leben zu haben. Egal ob mit Frauen oder ohne. Geh raus und erobere die Welt für dich!
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Zitat von dragon
Vielen Dank für die Anregungen. Ich bin gerade irgendwie total verwirrt. So richtig weiß ich nicht was ich machen soll.
Was bin ich, wenn nicht meine Ziele, Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Träume usw?
Und wenn ich nicht darüber nachdenken soll, was ich bin und wer ich sein will, lebe ich dann nicht in Mittelmäßigkeit? Wäre ich dann nicht total einsam?
Viele Grüße
Sven
Hey,
Passt vielleicht nicht ganz hier rein, aber ich hab mich damals tagelang darauf gefeiert: Meine Essenz der Sedona Method, die jeder Mensch dieser Welt kaufen und hören sollte ist diese:
Ich bin nicht meine Gedanken, Ziele, Träume. Ich kann jeden davon haben, ich brauche keinen einzigen.
Ich bin nicht mein Körper. Mein Körper kann Dinge tun, die ich gut finde, und seine Fehler und Probleme sind okay, sie sind nicht ich.
Fight Club geht in dieselbe Richtung. Auf lange Sicht sind unsere Überlebenschancen null. Theoretisch "haben" wir nur die Sicherheit, dass wir irgendwann tot sind.
Was schwerer zu fassen ist: Jeder ist perfekt, es braucht dazu kein self help, goalsetting, erfolg oder jahrelanges meditieren.
Je mehr wir denken, wir brauchen Fähigkeit x, desto bewusster werden wir unserer eigenen eingebildeten Machtlosigkeit.
Versuch, alle Zweifel und Verwirrungen für einen Moment loszulassen.
Öffne dich der Chance, dass "du" makellos bist. Suche keine Gründe, das ganze läuft nicht auf der logischen Ebene.
Perfekt zu sein - auf dieser sinnlosen Ebene - heißt im Grunde nur, alle Wertmaßstäbe loszulassen.
Es braucht sie nicht, Optimismus ist dieselbe Masturbation wie Pessimismus.
Wenn du diese Wertmaßstäbe los bist, tangieren dich deine Ängste nicht mehr und du kannst überlegen, was dich bereichern könnte. Irgendwas, ob sinnvoll oder nicht.
Bukowski-Style mit Frauen im Hotel abhängen? Romantiker sein? Badboy, der dem Exfreund vor der Tür mit hämischen Grinsen die Tür zuknallt?
Ab hier steht alles offen.
Die ganzen Esoterikgurus mit "Lebe den Tag, den irgendwann bist du tot" gehen in dieselbe Richtung, sehen es aber spiegelverkehrt. Es geht eher darum, einen Dreck um sein Leben zu geben, WEIL wir irgendwann tot sind.
Erst dann besiegen wir die Angst, das Leben zu verschwenden, zu versagen, oder unsere Standards nicht zu erfüllen.
Keine Theorie, es klappt tatsächlich. Schon mal ein Date, Hobby, Videospiel gehabt, in dem du dich bestimmt verhalten "musstest" um zu Sex, Skill oder freischaltbarem Whatever zu kommen?
Das ist exakt der Moment, wo wir frustriert werden und die Lust verlieren.
Again, das ganze klingt unendlich schwul, aber für mich funktionierts. Ich kann sagen, mein Körper schreibt jetzt die nervige Skizze und er tuts. Ohne "Ich will aber grad nicht", hab ein Projekt 8h lang geschrieben, nur unterbrochen von Pinkelpausen.
Ich glaube, wenn man das ganz weit genug meistert...ihr könntet eure Beine verlieren und darüber lachen. Weil wir auf Dauer alles verlieren, und deshalb nichts zu verlieren haben.
...das war jetzt abartig offtopic, aber vielleicht hilft's dem ein oder anderen.
Wenn's hier noch Moderation gibt, kann jemand auch gerne nen Thread draus machen.
Cheers,
Henry
P.S.Ich weise nebenbei mal darauf hin, dass ich meine sexuelle Engstirnigkeit (="Frauen wollen den harten Kerl liegen aber selber nur dämlich in der Gegend rum wozu die ganze Mühe ich mach nur noch was ich will fickt euch") auch damit beseitigt habe.
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Zitat von HenryDicks
Ich bin nicht meine Gedanken, Ziele, Träume. Ich kann jeden davon haben, ich brauche keinen einzigen.
Ich bin nicht mein Körper. Mein Körper kann Dinge tun, die ich gut finde, und seine Fehler und Probleme sind okay, sie sind nicht ich.
[...]
Again, das ganze klingt unendlich schwul, aber für mich funktionierts. Ich kann sagen, mein Körper schreibt jetzt die nervige Skizze und er tuts. Ohne "Ich will aber grad nicht", hab ein Projekt 8h lang geschrieben, nur unterbrochen von Pinkelpausen.
Ich glaube, wenn man das ganz weit genug meistert...ihr könntet eure Beine verlieren und darüber lachen. Weil wir auf Dauer alles verlieren, und deshalb nichts zu verlieren haben.
Wenn du nicht nach deinen Zielen, Träumen und Gedanken lebst, dann lebst du nach den Zielen, Träumen und Gedanken der anderen. Aber das ist ja nicht schlimm, es mach ja nur dein Körper. Du könntest also auch im Krieg unschuldige Menschen töten, weil Du es nicht tust, sondern dein Körper. Sehr schön. Du vögelst auch keine Frauen. Es macht dein Körper. Was ist dein Ich? Das klingt für mich nach Maschine. Dein Körper macht alles für die anderen. Ich wette, die Skizze musst du für irgendjemanden anderen anfertigen. Aber hey. Du machst es ja nicht für dich. Dein Körper macht es für den anderen.
Für mich klingt das nach einer sehr einfachen Möglichkeit die Verantwortung abzugeben. Da es nur mein Körper macht, bin ICH daran nicht beteiligt. Was ist dann überhaupt dein Ich? So bist du nur eine Maschine. Eine Maschine die geölt werden muss und zwischendurch mal etwas Dampf ablassen muss.