Du instrumentalisierst Körper und Gedanken, ja, aber du kannst noch immer tun was "du" willst. Deine Handlungen haben nur nicht mehr diesen Identitätscharakter, dh. es zeichnet mich nicht mehr aus, ob ich davon irgendetwas erreiche, ich mache einfach gerade das, das der Maschine die besten Ersatzteile bringt.
Zitat:
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Für mich klingt das nach einer sehr einfachen Möglichkeit die Verantwortung abzugeben. Da es nur mein Körper macht, bin ICH daran nicht beteiligt. Was ist dann überhaupt dein Ich? So bist du nur eine Maschine. Eine Maschine die geölt werden muss und zwischendurch mal etwas Dampf ablassen muss.
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So lässt du zwar deine Standards fallen, identifizierst dich aber immer noch damit.
Dein "Ich" muss nicht zwangsläufig Körper oder Gedanken sein. Präsenz alleine reicht auch, und ich sehe als meine Identität eher die Möglichkeit, überhaupt Kreativität anzapfen zu können.
Stell dir vor, du spielst Sims. Du bist weder deine Spielfigur, noch die Sachen, die sie vorhat. Du würdest nicht sagen "Ich habe 2000 Simdollar, ich bin jetzt erfolgreich". Dein Avatar ist es, in seiner Welt.
Du bist mehr die Idee, die Kraft hinter dem Ganzen.
Natürlich kannst du diese "Idee" auch abschalten und tun was andere dir sagen. Beim Zivildienst wäre ich ohne das abgehauen, ich hasse es, keine Macht über meine äußeren Umstände zu haben.
Cheers!
P.S. Die Skizze war für meine Stiftung, und beinhaltet sogar ein paar Möglichkeiten mein Ego streicheln zu lassen.